Museum für Moderne Kunst in Warschau

Untergebracht ist es in einem monumentalen, schneeweißen Gebäude, dessen Architektur sich an die Kaufhäuser Centrum auf der anderen Straßenseite anlehnt. In Wechselausstellungen sind dort hauptsächlich Werke aus den letzten Jahrzehnten zu sehen. Zu den vier Galerien mit einer Gesamtfläche von 4.500 Quadratmetern gelangt man über eine Zickzack-Treppe (eine Anspielung an den vorherigen MSN-Sitz im Emilia-Pavillon). Auf jeder der beiden Ausstellungsetagen befinden sich außerdem Räume mit Panoramafenstern, die einen Blick auf das Leben in der Warschauer City ermöglichen.

Das Auditorium im Erdgeschoss kann ohne Eintrittskarte betreten werden. Hier können Sie Freunde treffen, einen Kaffee trinken und sich dabei über das aktuelle Kunstgeschehen in Polen informieren. Vielleicht findet auch gerade eine Performance oder eine Debatte zu einem gesellschaftlich relevanten Thema statt. Auch sei das hier jährlich veranstaltete Festival „Warschau im Aufbau“ empfohlen, das für die Besucher kostenlos ist.

Für Liebhaber des unabhängigen Experimentalkinos lohnt sich ein Besuch im Kino-Museum. Es befindet sich im Untergeschoss des vom Hauptgebäude getrennten Turms und zeigt Filmkunst, Dokumentarfilme, Animationen und beherbergt das Filmarchiv des Museums.

Widok na budynek Muzeum Sztuki Nowoczesnej od strony ulicy Marszałkowskiej, biała elewacja, przed budynkiem rosną drzewa, wzdłuż ulicy zaparkowane samochody, w tle Pałac Kultury i Nauki, nowoczesne biurowce oraz dźwig budowlany, słoneczny dzień, lato
Budynek Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie, widok od ulicy Marszałkowskiej, fot. Marta Ejsmont